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Schulprogramm der Oberschule Loccum: Stand: 9/09 Vertreter der Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben ein gemeinsames Schulprogramm für unsere Schule entwickelt: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unser Progrmm im Überblick: 1. Vorwort 2. I. Zur Schulsituation [Informationen, Daten und Fakten rund um die Schule] 3. II. Leitbild unserer Schule: "Miteinander leben und lernen !" 4. III. Leitsätze: 1. Wir wollen die Persönlichkeit unserer Schüler/innnen stärken und fördern. 2. Wir achten auf die Einhaltung von Werten und Regeln 3. Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Anforderungen von Leben und Beruf vor. 4. Wir berücksichtigen die Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler und fördern, fordern und beraten sie individuell. 5. Wir arbeiten systematisch an der Qualität unserers Unterrichts. 6. Wir legen Wert auf einen abwechslungsreichen Unterricht und unterstützen selbständiges Lernen. 7. Wir arbeiten innerhalb der Schule, mit den Erziehungsberechtigen und außerschulischen Partnern zusammen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5. IV. Arbeitsschwerpunkte für die kommenden ein bis zwei Schuljahre. V. Qualitätssicherung/Evaluation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorwort
„Die
Schule gibt sich ein Schulprogramm. In dem Schulprogramm legt sie in
Grundsätzen fest, wie sie den
Bildungsauftrag erfüllt. Das Schulprogramm muss darüber Auskunft geben, welches
Leitbild und welche
Entwicklungsziele die pädagogische Arbeit und die sonstigen Tätigkeiten der
Schule bestim- men.
Der Zusammensetzung der Schülerschaft und dem regionalen Umfeld ist in dem
Schulpro- gramm
und in der Unterrichtsorganisation Rechnung zu tragen.“ (Niedersächsisches Schulgesetz, § 32,
Abs. 2) So werden im Niedersächsischen Schulgesetz die Anforderungen
an die Schule, ein Schulprogramm zu verfassen, formuliert. Es wird deutlich,
dass Schulprogrammarbeit ein Prozess ist. Versteht man ein Schulprogramm also nicht als
Kontrollinstrument oder als reine
Kundeninformation für Schüler und Eltern, sondern als Kernstück der Schulent- wicklung, so lässt sich Schulprogrammarbeit wie folgt
definieren: Schulprogrammarbeit ist ein Prozess, bei dem Ø alle Beteiligten in der Schule (Schüler,
Lehrer, Schulleitungen und Eltern) Ø auf der Grundlage der Richtlinien und
Lehrpläne Ø längerfristig und gemeinsam Ø Bestandsaufnahmen, Zielvereinbarungen,
Planungen und deren Umsetzung Ø zur erzieherischen Arbeit und zur
inhaltlichen, methodischen und organisatorischen Gestaltung des
Unterrichts und der Schule Ø entwickeln, verwirklichen, überprüfen und
dokumentieren – und zwar so, Ø dass die Beteiligten Klarheit darüber
erlangen, welche Forderungen an sie von der Schule gestellt
werden und welche sie ihrerseits an die Schule stellen können. nach
Eikenbusch (Praxishandbuch Schulentwicklung, Cornelsen 1998, S. 195) Mit der
Verabschiedung des Schulprogramms in der Gesamtkonferenz werden verbindliche
Regelungen für alle an unserer Schule Beteiligten festgelegt. Das Verfassen und Fortschreiben eines Schulprogramms soll
helfen, die Schule transparenter zu machen und Entwicklungsprozesse unter
Mitwirkung aller am Schulleben Beteiligten, d.h. Schüler, Lehrer und Eltern, zu
koordinieren. Die vorliegende Textfassung unseres Schulprogramms
beschreibt einerseits den Ist- Zustand, ist also eine Bestandsaufnahme, andererseits zeigt
sie, woran gerade gearbeitet wird oder woran noch gearbeitet werden muss, Das Programm wurde von einer
Arbeitsgruppe des erweiterten Schulvorstands (mit Schüler- und
Elternvertretern, Lehrkräften und Schulleitung) entwickelt. In mehreren
gemeinsamen Sitzungen wurde ein allgemeines Verständnis zum Schulpro- gramm und
zur Leitbildentwicklung erarbeitet, es wurden Schwerpunkte für unsere Schule gesetzt und
aus diesen heraus in Kleingruppen weitergearbeitet. Erste
Ergebnisse wurden den anderen Gremien (u.a. Gesamtkonferenz) zeitnah
präsentiert, erörtert und ggfs. ergänzt. Als wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft muss Schule
auf die vielfältigen gesellschafts- wie bildungspolitischen Änderungen reagieren, um so die
Basis für eine zeitgemäße Bildung und Erziehung junger Menschen zu erreichen. Das Programm muss deshalb in angemessenen Zeiträumen
überprüft und in diesem Sinn weiterentwickelt werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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I. Zur Schulsituation: Situationsbeschreibung Der Einzugsbereich der Oberschule Loccum umfasst die Stadt Rehburg-Loccum (www.rehburg-loccum.de) mit ca. 11.000 Einwohnern in den Ortsteilen Rehburg, Bad Rehburg, Winzlar, Loccum und Münchehagen. Es handelt sich dabei um einen ländlich geprägten Raum mit nur noch wenigen Vollerwerbsbetrieben, geringer Industrieansiedlung und einem relativ hohen Pendleranteil. Die veränderten Erwerbs- und Familienstrukturen mit einem steigenden Anteil alleinerziehender erwerbstätiger Mütter bzw. beiderseits erwerbs- tätigen Eltern erfordern verstärkte Unterstützungs- und auch Erziehungsbemühungen von Seiten der Schule. Nicht zuletzt diese veränderte Situation hat zur Einstellung einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin sowie zur Einrichtung einer Ganztagsschule beigetragen. Seit 1962 wurde die Schule am jetzigen Standort als Hauptschule bzw. Volksschule und Mittelpunktschule geführt, bevor 1996 der Realschulzweig angegliedert wurde. Damit verbunden waren umfangreiche bauliche Erweiterungen. Nach Auflösung der Orientierungs- stufe 2004 wurden deren Räumlichkeiten vollständig übernommen. Im Rahmen der Ganztagsschule besteht seit 2006 die Möglichkeit, an drei Nachmittagen in der Woche zusätzliche Angebote wahrzunehmen. Seit dem 01.08.2011 wird die ehemalige Haupt- und Realschule Loccum als Oberschule Loccum geführt. Die Schüler/innen werden in getrennten Klassen nach den schulformbezogenen Lehrplänen. Die Schüler/innen in den neuen Oberschulklassen werden grundsätzlich gemeinsam unterrichtet. Spätestens ab der 7. Klasse wird der Unterricht in den Hauptfächern in Kursen erteilt. unterrichtet. In dem weitläufigen Gebäudekomplex gibt es jedoch keine Trennung nach Schulformen, sondern nur nach Jahrgängen. Auch Veranstaltungen zum Schulleben sowie Arbeitsgemeinschaften werden gemeinsam für die Hauptschule und die Realschule angeboten. Schulabschlüsse: An beiden Schulformen können alle Abschlüsse des Sekundarbereichs I erworben werden. Im Einzelnen sind dieses: Der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 Der Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss Der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss Der Erweiterte Sekundarabschluss I (als Voraussetzung für den Besuch eines Gymnasiums/Fachgymnasiums) Die HRS arbeitet eng mit den Grundschulen in Münchehagen und Rehburg, der Förderschule für Lernhilfe in Rehburg und den Berufsbildenden Schulen/dem Fachgymnasium in Nienburg zusammen. Unsere Schule im Überblick: Zurzeit werden an der Haupt- und Realschule ca. 440 Schüler in 21 Klassen (8 HS und 13 RS) von 36 Lehrkräften unterrichtet. Die derzeitige Unterrichtsversorgung beträgt 99%. Weiter rückläufige Schülerzahlen lassen mittelfristig eine Dreizügigkeit mit einer HS-Klasse und zwei RS-Klassen erwarten. Der Anteil der Schüler und Schülerinnen mit Migrations- hintergrund beträgt im Hauptschulzweig ca. 15 %, im Realschulzweig ca. 10 %. Adresse: HRS Loccum Walter-Haaren-Str. 19 31547 Rehburg-Loccum Schulleitung: Rektor: Herr Schulz Konrektor: Herr Völlers Verwaltung: Sekretariat: Frau Jacobs und Frau Korte Tel.: 05766/9607-0 Fax: 05766/9607-20 E-mail: sekretariat@hrs-loccum.de Hausmeister: Herr Heinrich Schulsozialarbeiterin: Frau Raudies 05766/9607-21 Berater d. Schülervertretung (SV) Schülersprecher: Herr Bormann Thai-Tai Nguyen (10R3) Personalrat: Frau Dallmann, Frau Zieseniß und Herr Thiermann Schulelternrat: Vorsitzender: Herr Meyer Förderverein der HRS Loccum: 1. Vorsitzende: Frau Voigt 2. Vorsitzende: Frau Pech Unterrichts-/Pausenzeiten: 7:40 Uhr - 12:50 Uhr Vormittagsunterricht 12:50 Uhr -
13:30 Uhr Mittagspause 13:30 Uhr -
15:00 Uhr Nachmittagsangebote Raumsituation: An der Schule gibt es eine ausreichende Anzahl Klassenräume. Folgende Fachräume sind vorhanden: Physik (2), Chemie, Informatik (2), Lehrküche, Textiles Gestalten, Werken, Technik, Musik. Fachräume für Kunst und Biologie sowie eine Bibliothek/Mediothek werden in 2009 eingerichtet. Sportplatz und Turnhalle grenzen unmittelbar an das Schulgebäude . Seit Februar 2009 steht eine Mensa mit 90 Plätzen und angrenzenden Aufenthaltsbereichen für die Ganztagsschule zur Verfügung. Weiterhin gibt es Räume für Schulsozialarbeit, Streitschlichter, Erste - Hilfe, Eltergespräche, Lehrmittel mit Arbeitsplätzen für Lehrkräfte. Weitergehende und aktuelle Informationen finden Sie unter www.hrs-loccum.de. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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II. Leitbild unserer Schule: Miteinander
leben und lernen! Ein vertrauensvolles Miteinander aller am Schulleben beteiligten Personen ist Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und verantwortungsbewusstes Leben. Für die Umsetzung unseres Leitbildes sind folgende Leitsätze von großer Bedeutung (s. auch III.):
beraten sie individuell. 5. Wir arbeiten systematisch an der Qualität unseres Unterrichts. 6. Wir legen Wert auf einen abwechslungsreichen Unterricht und unterstützen selbstständiges Lernen.
außerschulischen Partnern zusammen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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III. Leitsätze
1. Wir wollen die
Persönlichkeit unserer Schüler/innen stärken und fördern Persönlichkeitsentwicklung: In einer sich immer schneller
wandelnden Gesellschaft sollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigt werden, den
ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Schüler erwerben daher nicht
nur Wissen und Arbeitstechniken, sondern auch umfangreiche Kompetenzen. Grundlage für den Erwerb von
personalen und sozialen Kompetenzen sind die Einbindung/Beteiligung der
Schüler in die vielfältigen Aktivitäten an unserer Schule, wie z.B. 1. • Klassensprecher und SV (siehe Anhang A 1) 2. • Gestaltung der Pause, Ausleihe von Spielgeräten 3. • Schulsanitätsdienst (s. A2) 4. • Streitschlichter (s. A3) 5. • Schüler helfen Schüler, Hausaufgabenbetreuung (s. A4) 6. • Schülerfirma „Durstlöscher“ (s. A5) 7. • Mitorganisation von Aktivitäten in der Schule, z.B. Schul- und Sportfeste 8. • Schüleraufsichten (s. A6) 9. • Comenius-Projekt, Schüleraustausch 10. • Schulpartnerschaft mit Hannover 96 11. • Breitgefächertes Ganztagsangebot (z.B. Schülerzeitung) (s. A7) Die Schüler/innen sollen im
Verlauf ihrer Persönlichkeitsentwicklung dazu hingeführt werden, verstärkt selbst
Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. (Teamfähigkeit). Die
Bereitschaft zu sozialem Engagement wird entwickelt. Interesse und Leistungsbereitschaft werden durch die Erfahrung von Selbstständigkeit und durch die Möglichkeit, eigene Interessen durchzusetzen,
wesentlich gefördert. Wer als Schüler mehr
Verantwortung übernimmt, soll dafür auch Anerkennung erhalten, z.B. durch • Festhalten von Tätigkeiten und besonderen Leistungen im Zeugnis. Da Eltern mit ihrer Erziehung die Grundlagen für das Sozialverhalten eines Kindes legen, ist schulische Erziehung nur in Zusammenarbeit mit den Eltern möglich. Keinesfalls kann eine Schule das nachholen, was in Familien versäumt wurde – aber sie kann die Erziehungsarbeit unterstützen und außerfamiliären zusätzlichen Raum schaffen, um soziale Spielregeln zu erfahren, zu überdenken, zu erproben und anzuwenden. „Allerdings sollte der Einfluss der Schule nicht überschätzt werden, da Zielvorstellungen, Vorbildwirkung und Lebenseinstellung in Elternhaus und außerschulischer Umwelt bei der Entwicklung von Lern- und Arbeitsverhalten mindestens ebenso prägend wirken.“ (Günter Schorch: „Grundschulpädagogik – eine Einführung“ Bad Heilbronn, Klinkhard 1998) Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler wirken gemeinsam auf ein positives zwischen- menschliches Klima hin, in dem sich Neugier und Freude am Lernen/Lernbereitschaft umfassend entfalten und Persönlichkeit auf vielfältige Weise entwickeln kann. (siehe auch 2. Wir achten auf die Einhaltung von Werten und Regeln) Ganztagsschulbetrieb: Ein attraktives Ganztagsangebot wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler aus! Die Haupt- und Realschule Loccum wird seit 2006 als offene Ganztagsschule gemäß Punkt 8.2 des gültigen Erlasses vom 16.3.2004 geführt. Die Schule unterbreitet den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 an drei Tagen (Dienstag bis Donnerstag) der Woche ein ganztägiges Angebot: Die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten ist grundsätzlich freiwillig. Nach Anmeldung sind die Schüler/innen jedoch zur regelmäßigen Teilnahme verpflichtet! Darüber hinaus gibt es verpflichtende Unterrichtsstunden am Nachmittag, wie z.B. WPK- Kurse oder für alle Schüler eines Jahrganges eingerichtete Arbeitsgemeinschaften (Bsp. Kl. 6). Zeitdauer für
Unterricht und Angebote an drei Tagen in der Woche: 7:40 Uhr - 12:50 Uhr Vormittagsunterricht 12:50 Uhr -
13:30 Uhr Mittagspause 13:30 Uhr -
15:00 Uhr Nachmittagsangebote Dabei werden unterrichtsbezogene Angebote wie Arbeits- und Übungsstunden, Förder- maßnahmen und fachgebundene Arbeitsgemeinschaften durch außerunterrichtliche Angebote zur sinnvollen und kreativen Freizeitgestaltung angemessen ergänzt. Mittagessen: Die Schule sorgt dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen zum Preis von 2,50€ einnehmen können. Die Versorgung erfolgt über die Küche der Heimvolks- hochschule Loccum. Lehrkräfte nehmen am Mittagessen teil, damit Regeln der Tisch- und Esskultur eingehalten werden. Dem Wunsch vieler Schüler und Eltern auf Unterstützung beim Anfertigen der Hausaufgaben wurde durch die Einrichtung einer Hausaufgabenhilfe entsprochen. Die Hausaufgabenhilfe beinhaltet auch die notwendigen Fördermaßnahmen zur Festigung von Grundkenntnissen und Fertigkeiten. Für einzelne Schülergruppen können darüber hinaus gezielte Fördermaßnahmen in Deutsch, Mathematik und Englisch eingerichtet werden. Die pädagogische Mitarbeiterin richtet im Rahmen der Nachmittagsangebote Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im persönlichen und sozialen Bereich ein. Weitere Informationen zum pädagogischen Hintergrund unserer Ganztagsschule finden Sie im Anhang unter A 7. In Zukunft werden wir .....: Mit der Fertigstellung der sehr großzügigen und modernen Mensa (Platz für 90 Schüler!) im Februar 2009 und der Schaffung eines neuen Aufenthaltsraumes mit einem Billardtisch und einem Tischfußballgerät sind die räumlichen Bedingungen für den ganztägigen Schulbetrieb erheblich verbessert worden. Die Schule hat sich in Ergänzung dazu zum Ziel gesetzt, den Ganztagsbetrieb in Einzel- bereichen zu optimieren durch..... Ø
die Schaffung zusätzlicher Angebote in der Mittagspause (12.50 – 13.30Uhr). In dieser Zeit sollen die Schüler Gelegenheit haben, in Ruhe zu essen, sich auszuruhen oder auszutoben, zu spielen, zu klönen und neue Kräfte zu sammeln für den folgenden Unterricht. Diverse Sport- und Spielgeräte stehen den Schülern bereits zur Verfügung, der Aufenthaltsraum muss noch schülergerecht gestaltet werden, wünschenswert wäre ein Ruhe- bzw. Rückzugsraum, die Schulhofgestaltung und die Fertigstellung des neuen Innenhofes gegenüber der Mensa, in der Planung ist eine Bibliothek mit Internet-Terminal… Ø
die stetige Erweiterung der Arbeitsgemeinschaften /Nachmittagsangebote und Ø
die Einrichtung von teilweise verpflichtenden Kursen für einzelne Jahrgänge. Die Nachmittagsangebote werden z. Zt. überwiegend von Lehrkräften erteilt. Darüber hinaus unterstützen externe Partner (s.u.) und auch Privatpersonen (z.B. Eltern) die Durchführung der Ganztagsschule. Auch hier gilt es, weitere Partner zu finden, um möglichst unabhängig von Stundenzuweisungen ein breites Ganztagsangebot vorhalten zu können. Neue, vielfältige und attraktive Möglichkeiten können so erschlossen werden. Eine breite Öffentlichkeitsarbeit ist in diesem Zusammenhang unerlässlich und muss verstärkt werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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2. Wir achten auf die
Einhaltung von Werten und Regeln 2. a. Lehrer, Eltern und ältere Schüler müssen ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. 2. b. Bei Regelverstößen müssen Zuständigkeiten und Konsequenzen klar sein. Für die Orientierung
unserer Schüler in einer sich ständig verändernden Gesellschaft ist das Aufstellen,
Erfahren und Anerkennen gemeinsamer Werte und Regeln eine wichtige Voraussetzung. Schulordnung und Schulvereinbarung: (siehe
auch Anhang A8 und A9) Unsere Schule, in der gemäß unseres Leitsatzes „gemeinsam gelernt und gelebt“ wird, ist eine soziale Gemeinschaft, in der alle Beteiligten ihre Rechte und Pflichten kennen und Regeln einhalten. Festgelegt sind diese durch unsere Schulordnung einschließlich der Schulvereinbarung, sowie natürlich durch das Niedersächsische Schulgesetz. Unsere Schulvereinbarung gilt für Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern, Schülerinnen und Schüler. Alle Beteiligten bemühen sich um Toleranz, Rücksicht und Verständnis füreinander. Jedem und jeder Angehörigen der Schulgemeinschaft sollte mit Höflichkeit, Respekt und Fairness begegnet werden. Bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten verzichten alle auf jede Form von Gewalt. Diese Schulvereinbarung wurde von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern gemeinsam erarbeitet. Grundsätzlich wird von jedem Mitglied der Schul- gemeinde
erwartet, dass es sich an diese Regelungen hält. Mit dem
Eintritt in die Haupt- und Realschule Loccum akzeptieren die Schülerinnen und Schüler,
die Lehrerinnen und Lehrer wie auch die Eltern diese Schulvereinbarung als für
sich verbindlich
und bekunden dies durch ihre Unterschrift. Fairness, Toleranz und gegenseitiger Respekt im Umgang miteinander sind für alle am Schulleben der HRS Loccum Beteiligten entscheidend. Persönliche und soziale
Kompetenzen lassen sich aber nur vermitteln, wenn Schule und Elternhaus eng miteinander
kooperieren und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Dazu zählen neben der
Durchführung regelmäßiger Elternabende (mind. 1x/Hj.) und Elternsprechtage (in der Regel 2 Tage im November und 1 Tag Ende
Februar/Anfang März), seit 2008 auch die Verbreitung
des Elterninformationsbriefes „HRS-Aktuell“ (mind. 3x/Jahr). Individuelle Gespräche mit Fach-
bzw. Klassenlehrkräften sind natürlich nach Absprache möglich und runden die
Kommunikation ab. Weitere Informationen erhalten
Eltern über das Schülerbuch. Über die Bedeutung dieses Buches
finden Sie im Anhang unter A 10 einen Auszug. Von den Erziehungsberechtigten
wird u.a. erwartet: • Erziehung und Wertevermittlung insbesondere durch die Eltern • Vertrauen der Eltern in ihre Kinder und deren Lehrkräfte • Mitorganisation von Aktivitäten in der Schule • wechselseitige Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern Die Lehrkräfte müssen sich bewusst sein, dass sie als Persönlichkeit Vorbild für die Schüler sind, und sollen dementsprechend handeln: • Die Lehrkräfte sollen die Erwartungen, die sie an die Schüler haben, auch selbst erfüllen. • Die Lehrkräfte sollen offen für Kritik und Veränderung sein. • Die Lehrkräfte geben den Schülern nachvollziehbare Rückmeldungen zum Verhalten und Leistungsstand. Die Schüler wollen (u.a.) • sich bemühen, das Klassenziel zu erreichen (Leistungsbereitschaft). • sich um gute Mitarbeit und Zusammenarbeit im Unterricht bemühen. • sich gegenüber Mitschülern und Lehrern höflich, ehrlich und rücksichtsvoll verhalten. (siehe auch Schulvereinbarung im Anhang unter A 9) In Zukunft werden wir .....: Aus der Arbeitsgruppe zur Entwicklung des Schulprogramms wurde vielfach der Wunsch nach einheitlichen Konsequenzen/Sanktionen bei Regelverstößen geäußert. Sanktionen haben grundsätzlich die Funktion, die Effektivität von Werten und Regeln zu sichern und „Regelverletzer“ durch entsprechende Maßnahmen und/oder Schadensersatz daran zu hindern, weiterhin unerwünschte Verhaltensweisen zu zeigen. Für massive gravierende und wiederkehrende Verstöße gegen die Regeln der Schule gibt das Niedersächsische Schulgesetz ein Katalog abgestufter Erziehungsmittel und Ordnungs- maßnahmen vor. Erziehungsmittel können von einzelnen Lehrkräften verhängt werden, um den notwendigen Ordnungsrahmen in einer Klasse aufrechtzuerhalten. Es sind dieses z.B. Ø die zusätzlichen Arbeitsstunden unter Aufsicht oder Ø der vorübergehende Verweis aus dem Unterrichtsraum. Bei groben Pflichtverletzungen oder Verstößen gegen Rechtsvorschriften können die zustän- digen Konferenzen Ordnungsmaßnahmen beschließen, wie z.B. Ø die Überweisung in eine Parallelklasse Ø oder an eine andere Schule Ø oder den vorübergehenden Ausschluss vom Unterricht. Um Problemsituationen mit dann notwendigen Sanktionen zu vermeiden, ist es jedoch erforderlich, ein gemeinsames Erziehungskonzept klassen-, bzw. jahrgangsbezogen aller Beteiligten (Lehrkräfte, Eltern ....) vorab zu entwickeln. Dazu gehört z.B., dass die in einer Klasse unterrichtenden Kollegen eng in Lehrerteams zusammenarbeiten (Pädagogische Konferenz). Grundsätzlich sind alle Maßnahmen in „sorgfältiger pädagogischer Abwägung“ zu treffen! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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3. Wir bereiten unsere
Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Anforderungen von Leben und Beruf
vor Wir legen großen Wert auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Förderung der Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Regelmäßigkeit, Pünktlichkeit, Ordnung und Sorgfalt. Sie sollen den Schülerinnen und Schülern Orientierung in allen Bereichen des Lebens ermöglichen. Neben den verbindlichen fachlichen Inhalten trainieren wir nach einem festgelegten Plan in den einzelnen Jahrgängen Methoden des eigenverantwortlichen Arbeitens, z.B. Informationsbeschaffung und Präsentationstechniken. Zunehmend wird in der Arbeitswelt auf das Arbeits- und Sozialverhalten geachtet. Daher findet das Arbeits- und Sozialverhalten in Unterricht und Schulleben besondere Berücksichtigung. Die Berufsorientierung an unserer Schule ist durch Betriebsbesichtigungen, Betriebspraktika, Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen, der Handwerkskammer, den örtlichen Betrieben und der Agentur für Arbeit umfassend und verlässlich organisiert. Für weitere Informationen dazu: s. Konzept „Berufsvorbereitung“. Wir arbeiten im Rahmen des Comenius - Projektes mit Schulen anderer Länder zusammen, um Verständnis und Toleranz für andere Kulturen zu entwickeln. In der Zukunft legen wir großen Wert darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler grundlegende EDV - Kenntnisse erwerben. Dazu erarbeitet die Schule ein umfassendes Medienkonzept. Des weiteren werden wir in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, wie z.B. der Präventionsgruppe der Polizei im Landkreis Nienburg, Themen wie Gewalt, Drogen, Konsum, Missbrauch, Mobbing regelmäßig im Unterricht erarbeiten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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4. Wir berücksichtigen die
Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler und fördern, fordern und beraten
sie individuell Im Fach Deutsch wird die Rechtschreibleistung der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 5 und 7 der Haupt- und Realschule mithilfe der „Hamburger Schreibprobe“ überprüft und ausgewertet. Auf der Grundlage dieser Auswertung findet eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler statt. In den Jahrgängen 5 und 6 der Haupt- und Realschule ist durch das „Lesenetzwerk“ eine kontinuierliche Leseförderung durch das Engagement Ehrenamtlicher gewährleistet. In den Jahrgängen 5 – 7 der Haupt- und Realschule stellen wir zweimal jährlich den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler im fachlichen und sozialen Bereich fest und dokumentieren diesen in einem individuellen Förderplan, um auf die besonderen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Im Hinblick auf den Austausch von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern kommt dem Schülerbuch eine große Bedeutung zu. Die Einträge der Klassen- und FachlehrerInnen geben Schülerinnen und Schülern und Eltern eine Rückmeldung über den aktuellen Lern- und Leistungsstand. Im Einzelfall können sofort geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Dieser Austausch wird ergänzt durch drei Elternsprechtage pro Schuljahr. Wir arbeiten auf der Grundlage schuleigener Lehrpläne, die auf der Basis der Kerncurricula für die einzelnen Unterrichtsfächer erarbeitet werden. Unsere Maßstäbe für die Leistungsbeurteilung werden gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, Eltern- und Schülervertretern in den Fachkonferenzen festgelegt und beschlossen. Diese werden zu Beginn eines Schuljahres in den Klassen und mit den Eltern besprochen. Im Rahmen der individuellen Förderung und Beratung beziehen wir die Schulsozialarbeit, das Jugendamt und andere Beratungsstellen mit ein. In Zukunft werden wir verstärkt Förderkonzepte für leistungsschwache und – starke Schülerinnen und Schüler auf Grundlage der individuellen Förderpläne erarbeiten und geeignete Diagnoseinstrumente für die Hauptfächer einsetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass eine kontinuierliche Schulsozialarbeit sichergestellt wird. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5. Wir arbeiten systematisch
an der Qualität unseres Unterrichts Wir unterstützen den Lernprozess unserer Schülerinnen und Schüler in geeigneter Weise, die Aufgaben werden gut und verständlich erläutert, die Anforderungen entsprechen den Anforderungen der jeweiligen Schulform (Inspektionsbericht Herbst 2007). Der regelmäßige Austausch über Fachliches wie Soziales in Dienstbesprechungen; Fachkonferenzen, pädagogischen Konferenzen und gemeinsamen Fortbildungen hat einen hohen Stellenwert. Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität nutzen wir die regelmäßige Rückmeldung der Schüler, mittels Fragebögen, mündlicher Abfragen, Ein-Punkt-Methode. In Zukunft werden wir Wert darauf legen, dass wir in Anlehnung an „Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachen“ eine verbindliche Übereinkunft für Kriterien guten Unterrichts erzielen. Des weiteren wollen wir Klassen- bzw. Jahrgangsteams bilden, die Konzepte entwickeln und sich zur Überprüfung regelmäßig treffen. Es soll sichergestellt werden, dass im Rahmen der schulinternen Fortbildung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Unterrichtsentwicklung organisiert werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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6. Wir legen Wert auf einen
abwechslungsreichen Unterricht und unterstützen selbständiges Lernen. Um den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten, sind in den schuleigenen Arbeitsplänen geeignete Methoden, Medien, außerschulische Lernorte und fächerübergreifende Aspekte aufgenommen. Diese werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Die Bausteine zum Methodenlernen (s. Methodencurriculum) werden von uns besonders zur Unterstützung des selbständigen Lernens eingesetzt. Die verschiedensten Sozialformen sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht und unterstützen selbständiges Lernen. In Zukunft werden wir Wert darauf legen, dass für alle Jahrgangsstufen verbindliche Methodentage eingeplant und durchgeführt werden. Projektorientierter Unterricht bis hin zu einzelnen Projekttagen soll zukünftig verstärkt das Schulleben ergänzen. Um das selbständige Lernen zu forcieren, sollen im Rahmen der technischen Möglichkeiten alle Klassenräume mit einem Internetzugang ausgestattet und Kleingruppenräume bzw. Kleinarbeitsecken im Schulgebäude geschaffen werden. Für den gewissenhaften Umgang mit Schüler- und Schuleigentum soll der Blick geschärft werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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7. Wir arbeiten innerhalb
der Schule mit den Erziehungsberechtigten und außerschulischen Partnern
zusammen. In die Entscheidungsprozesse der Schule binden wir Eltern und Schüler durch die Mitarbeit in den jeweiligen Gremien mit ein. Die Elternschaft wird 3 – 4 mal jährlich über Neuerungen und wichtige Termine durch „HRS Aktuell“ informiert. Eltern-Info-Blätter weisen auf Abschlussprüfungen, Betriebspraktika u.ä. hin. Darüber hinaus bietet die Schulhomepage www.hrs-loccum.de weitere interessante Inhalte an. Für Elterngespräche stehen die Lehrkräfte generell kurzfristig zur Verfügung. Abschluss- und Einschulungsveranstaltungen mit Beteiligung der Eltern finden schulformübergreifend statt, da wir uns als eine Schule verstehen. Mit unseren außerschulischen Partnern arbeiten wir im Bereich der Verkehrserziehung, Berufsorientierung, Nachmittagsangebote, Leseförderung, Sport und Prävention konstruktiv zusammen. In Zukunft werden wir Wert darauf legen, dass schulformübergreifende Veranstaltungen ausgeweitet werden, z.B: Sportfeste, Bundesjugendspiele, Schulgottesdienste, Schulfeste. Des weiteren wird die Zusammenarbeit mit unseren außerschulischen Partnern, gerade auch im Hinblick auf die Nachmittagsangebote kontinuierlich intensiviert und gegebenenfalls ausgeweitet. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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IV. Arbeitsschwerpunkte
für die kommenden
ein bis zwei Schuljahre Aus den Überlegungen zu den Leitsätzen ergeben sich die
folgenden Arbeitsschwerpunkte: -
Erweiterung der Nachmittagsangebote -
Entwicklung von Erziehungskonzepten für einzelne
Klassen bzw. Jahrgänge -
Absprachen in Klassen- und Jahrgangsteams -
Erarbeitung von Förderkonzepten -
Einrichtung verbindlicher Methodentage -
Vermittlung grundlegender EDV-Kenntnisse im Rahmen
eines Medienkonzeptes -
Projektorientierter Unterricht/Projekttage -
Regelmäßige Durchführung von Schulveranstaltungen a) Unterrichtsentwicklung b)
Umgang mit schwierigen
Schülern
Voraussichtlich
im November 2009 wird die Schule ihre Arbeit mit dem Evaluationsinstrument
SEIS überprüfen. Befragt werden dazu alle Schüler/innen der dann
8. Klassen, deren Eltern und alle Lehrkräfte. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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