1. Vernissage/Kunstaustellung an der HRS Loccum

Die Klasse 8R2 hat sich zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Frau Schwarzer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie präsentieren ihre lebensgroßen Kunstwerke im gesamten Schulgebäude. Ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte hier.

Vorab schon mal einige interessante Fotos:
 
Vernissage

Vernissage

 

Im Rahmen einer kleinen Vernissage, übrigens die 1. Kunstausstellung der HRS – Loccum, stellten die Schüler der Klasse 8R2 mit ihrer Kunstlehrerin Fr. Schwarzer die Ergebnisse ihrer fast halbjährigen Arbeit vor.

In der Mensa gab es eine kurze Begrüßung durch Fr. Schwarzer und  Jaqueline und Henning erläuterten  kurz die Entstehungsgeschichte (siehe Bericht unten).

Jeder Schüler der 8R2 durfte sich einen Gast zur Vernissage einladen, außerdem bewunderten unser Schulleiter Hr. Schulz und unser Konrektor Hr. Völlers die Kunstwerke beim anschließendem Rundgang durch die Schule.

Und wie bei einer „richtigen“ Vernissage üblich, gab es auch hier etwas zu knabbern und Erfrischungsgetränke.

Viele tolle Ideen, die zur Verschönerung unserer Schule beigetragen haben.

 

Im nächsten Schritt gestalten wir mit Hasendraht und Altpapier die Grobform. Dabei mussten wir immer wieder das jeweilige Modell vermessen, um realitätsnahe Körpermaße gestallten zu können. Diese Arbeitsphase erwies sich als sehr langwierig, da alle Teile sorgfältig befestigt werden müssen. Einige Schwierigkeiten mussten dabei  bewältigt werden: Teilweise machten sie unzureichend befestigte Gliedmaßen selbstständig und hielten nicht in der vorgesehenen Haltung, teilweise war es schwer, die Körpermaße  im Gestaltungsprozess zu beachten,  so dass manche „ Schönheitsoperation“ notwendig wurde. In dieser Phase zwangen uns das Material und die Schwerkraft :) zum Teil  dazu, die Gestaltungsidee  abzuwandeln. Beispielsweise wurde ein Arm, der nach oben stehend ein Tablett tragen sollte, schließlich auf dem Oberschenkel abgelegt. Außerdem mussten wir zum Teil das Grundgerüst  noch weiter stabilisieren.

 

Nachdem die Handwerkliche Grobarbeit geschafft war, modellierten wir Hände und Gesichter aus Gips, um eine möglichst realistische Darstellung  zu erreichen. Für die Gesichter stellten wir Gipsmasken von einer freiwilligen Person her. Bei der Handhaltung bewiesen die „Models“ große Geduld, da sie bis zum Abbinden des Materials die Hände ruhig in der gewünschten Position halten mussten.

Danach wurde die Feinform der Figuren mit Gipsbinder, Pappmache, Draht und dünnem Paoier  geformt und die Gipsmasken und  Gipshände an der Figur befestigt.

Im letzten Arbeitsschritt gestalteten wir die Details: Haare, Augenbrauen, Fingernägel und Zubehör und Kleidung wie Hüte, Schuhe, Hemden, Strumpfhosen usw. wurden angefertigt, aufgemalt und/oder angebracht.

Nach ca. 6monatiger Arbeiten stellen wir dann unsere Figuren  im Rahmen einer kleinen Vernissage der Schule vor.